MPI Wissen

Konzept

Wie man Musik macht

Lehrplan

Aufbau des Online-Kurses

Inhalte

Welche Themen es gibt

Mindset

Die richtige Einstellung

Der weg zum MPI Lehrplan

Wie macht man Musik?

Die Antwort hierauf kann sehr unterschiedlich ausfallen, weshalb wir dir im Namen von MPI unsere Sicht der Dinge dazu erläutern. Die Frage als solche ist natürlich bewusst ganz allgemein gestellt, da es sich um eine Überschrift handelt, die von oben herab einführend auf das gesamte Thema blickt. Es wird aber schnell klar, dass es eigentlich überhaupt keine generelle Antwort darauf gibt. Denn was ist eigentlich „Musik“? Und was bedeutet das „Machen“ von Musik? Dies sind schon eher philosophische Grundsatzfragen. Wir müssen also an dieser Stelle etwas konkreter werden, damit wir im Rahmen unseres Angebotes zielführende Antworten geben können. Bei MPI lernst du moderne elektronische Musikproduktion. Konkret bedeutet das, dass du mit einer Audio-Software Musik produzierst, in unserem Falle mit Ableton Live 11. Allgemein spricht man hier von einer DAW. Wir können die Frage Wie macht man Musik? also umformulieren zu: Wie produziert man moderne elektronische Musik?
 
Doch warum ist diese Frage überhaupt wichtig? Wieso fragen wir nicht, wie man eine DAW nutzt? Schließlich willst du ja wissen, wie du das Produzieren lernen kannst und nicht wie man das allgemein macht? Wenn man aber wissen möchte, wie man etwas lernt, ist es eben auch wichtig zu hinterfragen, wie etwas allgemein gemacht wird, bzw ob es eine generelle Herangehensweise gibt. Denn diese kann man unter Umständen ja einfach übernehmen… Beim Musikproduzieren gibt es tatsächlich nicht den einen besten oder bestimmten Weg. Es gibt unzählige! Mit einer DAW spielt man nicht nur ein einziges Instrument, sondern bedient viele verschiedene Instrumente und Arbeitsbereiche auf einmal. Jeder Track entsteht nicht exakt gleich und nicht jede Idee führt zum selben Ergebnis. Dennoch gibt es etwas, an dem wir uns orientieren: Man befindet sich befindet sich während des Produzierens ständign ähnlichen Phasen. Und dies haben wir zur Grundlage genommen, wir dir das Produzieren beizubringen: unser Lehrplan ist so aufgebaut, dass du in der selben Reihenfolge lernst, die man allgemein auch bei der Produktion eines Tracks wiederfindet.
 

Bis ein Track fertig ist, durchläuft man einige Themenkomplexe der Musikproduktion meist in einer wiederkehrenden Reihenfolge. Dadurch wird unsere Ursprungsfrage letztlich zu: Wie entsteht ein Track? Dazu folgende Visualisierung:

Wie entsteht ein Track?

Ideen, Inspirationsquellen,
Recordings

Ansammeln,
Abstimmen,
Skizzen erstellen

Interpretieren,
Arrangieren,
Tracks ausarbeiten

Finalisieren
Probehören
Exportieren

Abbildung (0.1) – Die Produktion verschieder Tracks läuft in der Regel immer unterschiedlich ab. Dennoch gibt es einige Arbeitsschritte, die sich wiederholen. Man kann diese wiederum zusammenfassen in einzelne Phasen einer Produktion.

Schwerpunkte zu Lernphasen: Auf die obige Grafik lässt sich am ehesten eine ganz allgemeine Musikproduktion herunterbrechen. Wenn wir also Schwerpunkte definieren müssten, dann würden diese mindestens die oben angegeben Begriffe beinhalten. Wer Musik produzieren möchte, sollte also schnellstmöglich all diese Dinge dort oben wissen und umsetzen können. Und wie lernst du das jetzt am besten? Wir wissen jetzt, was wir lernen müssen. Aber wo und wie fängt man an und arbeitet sich durch? Dazu werden wir die ganzen Begriffe oben in Phasen einteilen:

  • Die musikalische Skizze: Die Art und Weise, wie man von Ideen, Inspirationsquellen, Recordings oder sonstigen Soundquellen übergeht und weiter ansammelt und aufeinander abstimmt ist sehr unterschiedlich. Die Grenzen zwischen den ersten beiden Abschnitten verschwimmt. Wichtig ist: egal wie du startest, du solltest irgendwann eine fertige und gut abgestimmte musikalische Skizze erstellt haben.
 
  • Skizzen zum fertigen Track-Export ausarbeiten: Ebenso wie die beiden ersten Blöcke, verschwimmen unserer Meinung nach auch die letzten beiden. Das Arrangieren und ausarbeiten geht Hand in Hand in das Finalisieren bis hin zum Export über.
 

Diese beiden Phasen bilden den Kern unseres Production Kurses. Wir werden nun noch zwei weitere Phasen hinzu fügen, die tatsächlich nicht unmittelbar dem Trackbau dienen, aber für unsere Lehre ganz wichtig sind:

  • Grundlagen: ohne Grundlagen kannst du dich gar nicht erst hinsetzen und mit dem Produzieren beginnen. Du brauchst ein funktionierendes Setup, eine laufende DAW und solltest dich mit den Grundfunktionen auskennen.
 
  • Zeit sparen bei Spezialtechniken: Durch das Weglassen von zu speziellen Techniken und Tools, sparen wir beim Lernen wertvolle Zeit! Im Laufe des Lernens und dem erlernen der Schwerpunkte ist es ganz wichtig, dass du nicht trödelst und keine unnötige Zeit für unwesentliche Dinge verschwendest. Alles zu seiner Zeit.
 

Wir lagern also Spezialfähigkeiten aus: Lerne erst das reine Ausarbeiten von Tracks und spezialisiere dich danach. Für deinen eigenen Sound ist es zwar wichtig, deine persönlichen Vorlieben, Geräte und Techniken einzubringen. Aber wenn es darum geht, das Skizzieren und Ausarbeiten von Tracks zu erlenen, stelle derartiges Spezialwissen hinten an.

Es ergeben sich folgende Lernphasen, die eine feste Reihenfolge in unserem Lehrplan haben:

Die Lernphasen bei MPI

1 // Grundlagen

2 // Skizzen erstellen

3 // Tracks ausarbeiten

4 // Skills spezialisieren

Wir stellen sicher, dass die erste Phase der Grundlagen nicht unnötig aufhält und du so schnell wie möglich durch kommst. Denn die Schwerpunkte bilden die Königsdisziplin der Musikproduktion. Und wir setzen den Fokus. Hier scheitern viele 0815-Online-Kurse oder generelle Online-Lernvideos. Zumindest spiegelt sich das sehr im aktuell überschwemmten Angebot des Internets wider: Es gibt einfach viel zu viel Content darüber, wie die ganzen Tools funktionieren, aber noch viel zu wenig darüber, was man damit dann letztlich auch anfangen soll. Masterclasses sind deshalb im Jahre 2021 extrem beliebt, weil sie sich genau darauf stützen. Tendenz rasant steigend.

Masterclasses als neuer Standard? Wir stimmen zu! Weil es eben nicht nur darauf ankommt zu wissen, wie die Tools funktionieren, sondern man damit umgeht! Es geht dem modernen Schüler eben eher darum, dem Idol über die Schulter zu schauen, als reines Handbuch-Wissen über Tools und DAWs zu studieren. An dieser Stelle knüpfen wir mit MPI an! Wir haben einen Online-Kurs erstellt, der sowohl ein technischer Kurs als auch eine musikalische Masterclass ist. Der MPI Kurs bietet nicht blos das Wissen der DAW und den Bausteinen an, sondern auch das Anwenden. Das Anwenden steht bei uns auf der gleichen
Stufe. Wir nehmen dich immer überall hin mit, hinter alle Kulissen und geben dir alle nötigen Einblicke, sodass du jederzeit auch immer einen musikalischen Nutzen aus dem erlernten Wissen ziehen wirst.

Bei MPI lernst du elektronische Musikproduktion mit einer DAW.

Bis ein Track fertig ist, durchläuft man musterhafte Arbeitsphasen.

Der Lehrplan & die Inhalte basieren auf  diesen Phasen.

Zusätzlich lernst du alle notwendigen Grundlagen.

Spezialfähigkeiten werden ans Ende ausgelagert, sodass du Zeit sparst.

Unser umfangreicher Online-Kurs bringt dich schnellstmöglich in die Schwerpunkte.

MPI ist klassischer Online-Kurs und gleichzeitig eine Masterclass

Der Lehrplan

Aufbau des MPI Online-Kurses

Nun füllen wir die Lernphasen mit Inhalten! Daraus ergibt sich der folgende Lehrplan. Im nachfolgenden Abschnitt erläutern wir dir im Detail die Inhalte und wie diese die Lernphasen zum leben erwecken.

1 // Grundlagen schaffen

Live 11
Ableton Live
Audio & Akustik
Tontechnik

2 // Skizzen erstellen

Mixdown
Schwerpunkt
Sound Design
Schwerpunkt
Live 11 Plus
Ableton Live
Technical Links
Begleitende Literatur

3 // Tracks ausarbeiten

Arrangement
Schwerpunkt
Composing
Schwerpunkt
Scratch-to-finish
Tutorials
Creative Links
Begleitende Literatur

4 // Skills spezialisieren

Field Recordings
Spezialmodul
Remix
Spezialmodul
Arturia
Spezialisierung
NI Maschine
Spezialmodul
Modular Synth
Spezialmodul

Abbildung (0.2) – Der Lehrplan vom MPI Online Campus: Lerne am besten so, wie generell an das Musikmachen herangegangen wird.

Kategorien und Inhaltsgehalt

Du kannst bekannte Bereiche einfach auslassen oder später wiederholen.

Kategorien und Inhaltsgehalt

Bei MPI lernst du elektronische Musikproduktion mit einer DAW.

Bis ein Track fertig ist, durchläuft man musterhafte Arbeitsphasen.

Der Lehrplan basiert auf den Phasen Trackproduktion und  Schwerpunkte.

Die Lerninhalte

Lektionen, Module & co

Bei MPI lernst du Ableton Live komplett von Anfang bis ins letzte Detail kennen. Das Wesentliche ist aber: bei MPI lernst das professionelle Musikproduzieren. Heute und besonders morgen wird man mit seinem eigenen Equipment und Home-Studio unzählige Möglichkeiten haben, sich selber professionell zu verwirklichen. Wir zeigen dir, wie das geht. Auf schnellem und einfachen Weg. Der Umgang mit einer DAW wie Ableton Live ist und bleiber aber in erster Linie nur ein Mittel zum Zweck! Wir möchten dies unterstreichen, denn wir nehmen dich als Künstler ernst. Deshalb führen dir dich so schnell wie möglich an das eigentlich wesentliche Wissen heran: Dem Musikmachen. Darauf basiert unser Konzept.

Lektionen sind die kleinsten Lernheinheiten bei MPI. Eine Lektion befasst sich mit einer konkreten Sache, Fragestellung oder Technik. Die Inhalte bestehen aus Videos, Text, Grafiken und eigenen Downloads für praktisches Üben. Weil es übersichtlicher ist, sind Lektionen in Abschnitte unterteilt. Diese Abschnitte nennen wir Parts und sie gehen nahtlos ineinander über, sodass man sich nicht in irgendwelchen verschachtelten Ebenen verliert. Eine Lektion mit all seinen Parts lässt sich als einzelne Seite von oben bis unten durchscrollen. Das Unterteilen in Parts erleichtert das wiederfinden und bennen von bestimmten Stellen. Mehrere Lektionen wiederum ergeben zusammen ein Modul.

Module sind die nächstgrößere Lerneinheit und bündeln Lektionen zu einem passenden Thema. Ein Modul umfasst einen bestimmtes Themengebiet und besteht aus Lektionen sowie einem Abschlussprojekt. Das Abschlussprojekt verinnerlicht und erläutert mit praktischen Aufgaben die Inhalte des Themenkomplexes. Abschlussprojekte kannst du einreichen und erhälst Feedback (PRO Plan). Wer sich den Lehrplan genau angeschaut hat, wird erkennen, dass wir den Modulen eine Kategorie zugeordnet haben. Dies hilft, die Module selbst nochmal einzuteilen, in Wichtigkeit und Sachlage. Folgendes steckt hinter den Kategorien:

Die Schwerpunkte

Die Schwerpunkte sind wissenstechnisch die Säulen der Musikproduktion: Mixdown, Sound Design, Arrangement und Composing. Um das eigene Musikmachen aus erster Hand ohne versteckte Details mit professioneller Qualität bei MPI zu lernen, bündeln wir das Wissen der Musikproduktion in 4 Schwerpunktmodule.

Ableton Live:

Um Produktionsgeschehen überhaupt verstehen, nachvollziehen und nachmachen zu können sind DAW-Skills sind natürlich die Grundlagen der Musikproduktion.
Um dich schnellstmöglich an das Erlernen der Schwerpunkte heranzuführen, ist es gut das gesamte Ableton Live-Wissen aufzuteilen, in nur wirklich notwendige Grundlagen und erweitertes Detailwissen. Deshalb bennen wir Ableton Live als Kategorie und verteilen es auf mehrere Module. Aktuell sind dies lediglich zwei. So bleibt es übersichtlich und bringt dich schnellstmöglich zu den Grundlagen und kannst das eigentliche Musikproduzieren lernen. Vergiss nie: das beste theoretische Wissen bringt dir musikalisch nichts, wenn du es nicht kreativ anwendest, geschweige denn anwenden kannst. Komplexe tools und Expertenwissen für Live kommen also erst in der späteren Lernphase dazu.

Tontechnik

Es gibt doch nichts über einen kleinen Exkurs in die Welt der Fachbegriffe, Physik und Terminologie hinter der Musik. Ohne dich mit zu viel Theoriewissen zu überladen gibt es Grundlagen und Zusammenhänge, die notwendig sind, wenn man selber Musik produzieren möchte. Diese bringen wir dir einfach und verständlich nah! Vor allem mit vielen praktischen Beispielen. Den Umgang mit Frequenzen und Sounds, die Einheiten und wichtige Zusammenhänge solltest du verstehen. Ausserdem möchtest du ja auch technisch das für dich optimale Equipment nutzen oder nebenher dein privates Home-Studio aufbauen. Du kannst auch sehr gut Tontechnik parallel zu einem anderen Modul durcharbeiten. Das erleichtert vieles. Es ist aber auch sinnvoll, dieses Wissen in eigenständigen Modulen zu erklären, da es DAW-Unabhängig ist und du es Plattformübergreifend anwenden kannst.

Tutorials

Das Produktionsgeschehen verstehen, nachvollziehen und nachmachen zu können. DAW-Skills sind die Grundlagen der Musikproduktion.

Spezialisierungen

Wir haben spezielles Wissen in kleinere Module gebündelt. Jedes dieser Module ist sozusagen eine Spezialisierung, die nicht pauschal jeder braucht.

Die Lerneinheiten bei MPI sind Lektionen aus Videos, Text & Bild.

Module bündeln Lektionen zu einem bestimmten Themenkomplex.

Jedes Modul besitzt eine Kategorie für dessen Inhalt und Relevanz.

Mindset

Die richtige Einstellung

 

Ein Loblied auf Ableton Live

Auch wenn es so formuliert haben, dass Ableton Live „nur“ ein Mittel zum Zweck ist, soll dies negativ gemeint sein. Im Gegenteil, Ableton Live ist ein gutes Mittel. Ein sehr gutes sogar. Deshalb schwören wir auch darauf und legen dir wärmstens ans Herz, dich ebenfalls für Live und weitere Ableton Produkte zu entscheiden, wenn du hier noch nichts entschieden hast. Uns ist bei der Formulierung allerdings wichtig, dass du den richtigen Stellenwert beim Musikmachen erkennst. Eine DAW ist ein Tool, ein Musikinstrument, ein kreativer Pool. Dennoch bedeutet Musikmachen eben auch, seine Tools und Instrumente zu meistern. Und dies geht eben nur über Anwendung. Deine Musik wächst erst, wenn du dich wirklich dran setzt und die DAW zum Musikmachen einsetzt. Versuche deshalb so viel Zeit wie möglich mit deiner DAW zu verbringen und mache damit Musik. Allein mit dem Wissen des kompletten Handbuches im Kopf läge es immernoch an dir, etwas draus zu machen. „You got to put in the work.“ – Kein Handbuch der Welt wird dir die eigentliche künstlerische Arbeit abnehmen. Je früher und umso mehr du dies tust, desto besser. Deshalb weisen wir von Anfang an darauf hin, dich auf deinem Wege nicht zu sehr von Details und neuen fancy Tools ablenken zu lassen. Vergiss nicht, Musik zu machen, auch wenn es eine gewisse Zeit und Fleiß erfordert.

 

Nach links und rechts schauen

Das Internet ist voll von Tutorials, Masterclasses und tonnenweise content. Die Liste der Anbieter, die ähnlich wie wir ein Education-Programm zum Musikproduzieren bieten ist lang. Und es wird täglich mehr. Dem sind wir uns bewusst. Doch das ist überhaupt nicht tragisch. Es ist okay wenn du nach links und rechts schaust. Oder eben auch von dort kommst. Am Ende zählt, dass du dich mit dem Musik machen beschäftigst, egal wo. Wir sind hier gerne ein Teil deiner Reise und versuchen natürlich, dich dabei maximal zu unterstützen. Wir sind überzeugt davon, dass du bei uns auf jeden Fall bis nach ganz oben kommen kannst. Alleinigen Anspruch darauf haben wir aber nicht.
Insgesamt kann dich ein Überangebot natürlich auch überfordern, vor allem wenn jeder selbst das Rad für sich neu erfindet. Solange du dich nicht darin verlierst (siehe den Punkt „Loblied auf Ableton Live“) und dich zu sehr mit den theoretischen Details beschäftigst, wirst du auf Dauer aber scheitern. Deshalb achten wir sehr darauf, dass unsere eigene Qualität maximal ist und unsere Inhalte des Producings aus erster Hand kommen. Ehrlich und effizient ist unsere Devise mit der wir uns entschlossen neben allen weiteren Angeboten und Anbietern platzieren. Wir sind deshalb übrigens auch nicht Ableton-Only, sondern wir arbeiten transparent mit allen Tools Geräten, mit denen wir selber unsere eigenen Produktionen und Projekte veröffentlichen.

 

Das Musikmachen auf dem Raster der klassichen Strukturen

Nur wenn du es schaffst aus den klassischen Strukturen auszubrechen, wirst du ein echter Künstler, der sich in Sachen Qualität und Aussage von anderen unterscheidet. Hierbei werden wir dir helfen. Es ist deshalb auch nicht verkehrt erst einmal gewisse Strukturen kennenzulernen, denn erst wenn man die Normen kennt, kann und sollte man sie auch an den entscheidenden Stellen brechen. MPI führt dich transparent durch echte Produktionsprozesse, sodass du ohne Geheimnisse siehst, mit welchen coolen Tricks und Tools man seine Tracks entscheidend aufwertet und vor allem auch fertig stellt.

Es ist kein Zufall, dass sich Musikproduktion immer mehr aus den klassischen Studios in die eigenen vier Wände verlagert. Zudem ist die Anzahl an aktiven Künstlern, die das Ausarbeiten ihrer Tracks autodidaktisch gelernt bzw einfach durch learning-by-doing gemacht habe,
sehr hoch. Der Musikproduzent von morgen muss nicht mehr klassisch ein ausgebildeter Tontechniker sein. Musik ist nicht mehr nur ein Bestandteil analoger Schallwelten. Die Technologie und Digitalisierung hat dazu beigetragen, dass man mit aktuellen Computern immer mehr professionelle Musik ausproduzieren kann.

Was das Internet mit Musikproduktion macht

Das Internet und dessen Vernetzung der Dinge und Menschen bringt eine unendliche Fülle an Content, Tutorials, Videos, Kursen, Masterclasses zu diesem Thema und es wird täglich mehr. Und hierbei geht es rein um die Wissensvermittlung an sich. Dazu kommen jetzt noch die Märkte für Werkzeuge und Komponenten: es gibt heutztuage unermesslich viel Hard- und Software-Geräte, die man in unendlicher vielzahl kombinieren kann. Musikproduktion kann man gar nicht mehr auf dieses oder jenes Gerät reduzieren, weil es immer mehr Bausteine gibt, die zur Musikproduktion genutzt werden können. Start-Ups machen das Leben leider auch nicht leichter, weil sie täglich neue Herangehensweisen und Produkte liefern, die zwar gut gedacht und auch durchaus brauchbar sind, allerdings die alten vorherigen Dinge nicht ersetzen. Und für diese ganzen Werkzeuge und Komponenten liefert alle Internetgfähigen Geräte nun auch nochmal eine weitere unendliche Fülle an Content, Tutorials, Videos, Kursen, Masterclasses eben rein für die Produkte.

Was hat es damit auf sich? Es ist nicht das gleiche, wie bei einem einzigen Lehrer ein bestimmtes Instrument zu lernen. Warum ist das so? Der Begriff Musikproduktion beherbergt bereits die Eigenschaft, nicht blos das reine Musizieren eines oder gar mehrerer Instrumente zu sein. Es ist mehr als das. Du bist jemand, der musikalische und künstlerische Entscheidungen treffen muss. Du selektierst, formst und platzierst Klänge sowohl im Mix an sich als auch im rhythmischen zeitlichen Raster. Du komponierst und interpretierst Musik auf deine Weise. Und zu guter letzte erzählst du eine Geschichte für den Zuhörer, denn deine Musik wird Emotionen auslösen. Diese Sätze klingen zunächst alle sehr prosaisch und mysthisch. Aber worum es eigentlich geht ist, dass du während du Musik produzierst eine Art Regisseur und Creator von einem Musikprojekt bist. Als Artist, der dies alleine bewerkstelligt, bist du dein eigener Chef und übernimmst gleichzeitig aber auch die Aufgaben aller Angestellten. Ein release-fertigen Track zu produzieren, bedeutet einen Großteil an unterschiedlichen Arbeitsebenen auf einmal zu machen. Gerne unterschätztoder begreift man noch nicht das Ausmaß